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Individuelle Serienmails mit Word und Outlook

Mails an meherere Empfänger zu senden, ohne dass diese die jeweils anderen Adressaten sehen, ist natürlich am einfachsten über die Nutzung des BCC-Feldes, also als ‚Blind carbon copy‘ bzw. ‚Blindkopie‘ zu lösen.
Aber wenn die Mails individualisiert werden sollen, und sei es nur bzgl. der Anrede, dann klingelt doch gleich das Wort „Serienmail“ im Ohr.

Wenn man MS Office verfügbar hat, dann ist die einfachste Möglichkeit wohl die Nutzung der Serienbrief/-mail-Funktion von Word:

  1. Ein neues Worddokument starten
  2. Den Inhalt für die Serienmail erfassen
  3. Nachfolgend finden sich alle benötigen Menüpunkte im Reiter „Sendung“.
  4. Über den Punkt „Empfänger auswählen“ eine vorhandene Liste öffenen oder eine neue Liste der Empfänger erfassen.
    Neue Listen werden schon mit entsprechenden Feldern angezeigt, hier also z.B. Anrede, Vor- & Nachname, Mailadresse usw.
  5. Im Text ggf. noch Felder aus der Liste einfügen, hier also z.B. die Anrede, den Namen usw.
    Dazu entweder über Punkt „Grußzeile“ oder den Punkt „Seriendruckfeld einfügen“ gehen.
  6. Über die Option „Vorschau Ergebnisse“ können die erzeugten Mailtexte betrachtet und geprüft werden.
  7. Über den Punkt „Fertig stellen und zusammenführen“ → „E-Mail-Nachrichten senden“ öffnet sich noch ein Optionsfenster, in welchem z.B. die gewünschte Betreffzeile erfasst oder das Mailformat definiert werden kann.
    Ein Klick auf „OK“ übergibt die erzeugten Mails an Outlook und verschickt diese direkt (!).
  8. Tipp: Aus Word heraus ist es nicht möglich, z.B. zunächst die Mails zu übergeben aber nicht direkt zu versenden.
    Als Workaround kann man in Outlook über den Reiter „Senden/Empfangen“ in den „Einstellungen“ das „Offline arbeiten“ aktivieren.
    Mails werden mit dieser Einstellung nicht abgeholt, aber eben auch nicht gesendet.

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