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WordPress mit eigenen Fonts

Um die eigene Seite von anderen zu unterscheiden bietet sich unter anderem auch die Verwendung von besonderen Schriften an. Doch diese müssen im Normalfalle auch beim Seitenbesucher installiert sein, sonst wird die Seite doch wieder in der Standardschrift angezeigt.

Über s.g. Cufón Fonts kann man allerdings auch jede beliebige Schriftart für die Darstellung der eigenen Seite verwenden. Für WordPress geht das am einfachsten über die Verwendung des PlugIns WP-Cufon.
UPDATE: Mittlerweile verwende ich das PlugIn All-In-One Cufon, da ich dort unter anderem eine automatische Fonterkennung inkl. Vorschau nutzen kann.

Nach der Installation findet man einen neuen Menüpunkt „Cufón“ im Breich „Design“. Dort gibt es auch ein Tutorial mit allen nötigen Hinweisen, wie das PlugIn eingesetzt werden kann.
Nur soviel: Es können verschiedene Fonts für verschiedene Tags zugeordnet werden. Überschriften können also einen eigenen Font bekommen, der wiederrum von dem des Content-Textes abweicht usw.
UPDATE: Empfehlenswert ist es die verschiedenen Fonts (z.B. Regular und Bold) in unterschiedliche Dateien zu packen, also z.B. im Generator einzelnd zu konvertieren…

Die Technik dahinter basiert auf JavaScript und hat somit dann auch Ihre Nachteile. So wird der eigene Font natürlich nur dann verwendet, wenn der Seitenbesucher auch JavaScript aktiviert hat.
Ein anderer „Nachteil“ (je nachdem wie man es sieht und wofür man es verwendet) ist die Tatsache, das die komplette Schrift in Grafiken umgerechnet wird. Dadurch ist es für den Seitenbesucher nicht mehr möglich den Text aus der Seite zu kopieren!
Deshalb sollte man sich genau überlegen, für welche Elemente diese Funktion genutzt wird.

Zuletzt bleibt die Frage, woher man einen entsprechenden Cufón-Font bekommt.
Z.b. bei CufonFonts.com, wobei hier wohl auch lizenztechnisch bedenkliche Fonts angeboten werden, also bitte entsprechend beachten. Beim Download kann ausgewählt werden, welche Teile/Formate des Fonts zur Verfügung stehen sollen. Je weniger, je besser für die Performance. Tipp: Für uns Deutschsprachige an den Haken bei „Latin-1 Supplement“ denken oder die Umlaute im Feld „Custom “ manuell vorgeben. 😉

Alternativ besteht die Möglichkeit über einen Online-Generator jeden eigenen Font umrechnen zu lassen. Hier bieten sich dann z.B. die Lizenzfreien Fonts von Font Squirrel an.
Unter AbstractFonts.com besteht sogar die Möglichkeit nach einem bestimmten Font zu suchen und alternative/ähnliche freie Fonts anzeigen zu lassen… das dann sogar noch mit einem eigenen Textbeispiel um eine direkte Vergleichbarkeit zu haben!

Na dann, viel Spaß damit…

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